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Neue Maßnahmen der IG Metall gegen die Zeitarbeit

Drei ehemalige Arbeitsminister – Herbert Ehrenberg (SPD), Norbert Blüm (CDU) und Walter Riester (SPD...
10-02-10 14:29 Alter: 209 days

Neuer Tarifvertrag für die Zeitarbeitsbranche

CGB und AMP gehen gegen den Missbrauch in der Zeitarbeit vor

Der Arbeitgeberverband (AMP) und der Christliche Gewerkschaftsbund (CGB) arbeiten an einem neuen Tarifvertrag für die Zeitarbeitsbranche. Die neuen Regelungen könnten der Regierung in naher Zukunft weiteres Kopfzerbrechen ersparen.

Laut dem CGB-Generalsekretär Gunter Smits könnten diverse Praktiken, wie in dem Fall Schlecker, mithilfe einer speziellen Klausel verhindert werden. Es sei dann möglich, dass so ein Missbrauch künftig ausgeschlossen werde.

Laut AMP könne der neue Tarifvertrag noch im Februar abgeschlossen werden. Der AMP-Präsident Peter Mumme unterstrich, dass es wichtig sei der Politik und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass etwas aktiv gegen den Missbrauch von Zeitarbeitern getan werde. Der Bundesverband Zeitarbeit (BZA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatten sich vor kurzem auf eine angemessene Lohnerhöhung geeinigt, dennoch wurde eine „Missbrauchsklausel“ nicht festgelegt.

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) prüfe zurzeit den Fall Schlecker und gehe verstärkt gegen den Missbrauch von Zeitarbeitern vor. Dennoch habe sie Sorge, dass ein neues Gesetzt der gesamten Zeitarbeitsbranche schaden könne. CGB und AMP wollen jene Dienstleiter künftig vom Geltungsbereich ausschließen, die bei dem Modell, Unternehmen lagern ihre Belegschaft zu internen Personaldienstleistern aus und bezahlen wesentlich niedrigere Löhne, tätig sind. Denn ohne Tarifbindung wäre der Kostenvorteil für interne Zeitarbeiter weg.

Dabei soll es aber nicht belassen werden. Smits will es dabei aber nicht belassen. Zum Beispiel solle sich die neue Ausschlussklausel an Zeitarbeitsfirmen richten, die ihr Personal nur an ein Unternehmen ausleihen.